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Auteur: Flores Magón, Ricardo
Titel: Anarcho-Kommunismus in der Mexikanischen Revolution
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Ricardo Flores Magón, geboren 1874, war der wichtigste und einflußreichste Anarchist in der mexikanischen revolutionären Bewegung. Früh wurde er gegen die Diktatur Porfirio Díaz aktiv. 1901 wurde er führender Kopf der liberalen Bewegung. Als Herausgeber der oppositionellen Zeitung Regeneración wurde er mehrfach durch die Diktatur inhaftiert. Als Flüchtling organisierte er ab 1904 den Kampf gegen Diaz von Los Angeles aus, immer wieder verfolgt und inhaftiert durch die US-Behörden. 1905 organisierte Magón die Gründung der mexikanischen Liberalen Partei-PLM, die zwei erfolglose Aufstände 1906 und 1908 organisierte. Im Exil wurde Magón mit Emma Goldman bekannt und durch sie wurde er zum Anarchisten. Mit dem Ausbruch der Mexikanischen Revolution 1910, für die Magón und die PLM seit Jahren gekämpft hatten, realisierte sich die Hoffnungen der PLM jedoch nicht. Zwar wurden unter dem Motto der PLM »Tierra y Libertad - Land und Freiheit!« große Ländereien durch die aufständischen zapatistischen Bauern enteignet, die dahinterstehenden Gedanken hatten keinen nennenswerten Einfluß auf den Verlauf der Revolution. Statt dessen bewahrheiteten sich Flores Magóns Warnungen vor erneuter Unterdrückung und Ausbeutung, solange nicht die Regierung abgeschafft und das Land gemeinschaftlich bewirtschaftet wird. Ricardo Flores Magón starb am 22. November 1922 im Leavenworth-Gefängnis von Kansas, USA, erhängt.
2005, 36 pag., Euro 2
Café Libertad, Hamburg, ISBN Zonder


This page last updated on: 13-1-2015