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Auteur: Glaser, Georg
Titel: Geheimnis und Gewalt
Sub titel: Ein Bericht

Ein romanhafter Bericht mit autobiographischen Zügen, ist Glasers Hauptwerk und zählt stofflich wie stilistisch zu den wichtigsten Büchern der deutschen Nachkriegsliteratur. In der an der Lutherbibel geschulten Sprache eines Autodidakten wird die Lebensgeschichte eines Mannes entworfen, der die Entwicklung zweier totalitärer Bewegungen (Nazionalsozialismus und Bolschewismus) erfährt und zu verstehen beginnt. Die Schilderung von Hungerjahren, Vagabundenleben, Erziehungsheim und Gefängnis, von Flucht, Soldatenleben und Frontstraflager umspannt das historische Panorama der ersten Jahrhunderthälfte: Jugendbewegung, Weimarer Kommunismus, Fraktionskämpfe im Exil, vor allem aber eine Wanderung in den nationalsozialistischen Alltag - in Glasers Worten ein Versuch, das "brüllende Geheimnis des tollen Erfolges der Gewaltschleicher" zu ergründen. Georg K. Glaser, 1910 im rheinhessischen Guntersblum geboren, lebt seit 1945 als Schriftsteller und Buntschmied in Paris. In seinem großen Bericht "Geheimnis und Gewalt" erzählt er über Jugend, Rebellion und Erziehungsheim, Weimar und die KPD, erste literarische Arbeiten, den Kampf um die Saar, über Emigration und Zwangsarbeit als französischer Soldat in deutscher Kriegsgefangenschaft. Georg Glaser ist im Januar 1995 in Paris gestorben.
1990, 591 pag., Euro 20,85
Stroemfeld / Roter Stern, Frankfurt, ISBN 3878773765


This page last updated on: 13-1-2015