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Auteur: Stephan, Inge & Alexander Tacke
Titel: Nachbilder der RAF
Sub titel:

Auch wenn die RAF ihr eigenes Ende offiziell 1998 verkündet hat, ist die längt noch nicht tot, sondern wirkt bis heute nach, wie Elfriede Jelinek konstatiert hat. Doch nicht nur Jelinek hat sich in den letzten Jahren mit der RAF auseinandergesetzt, auch andere Autoren, Künstler und Filmemacher interessieren sich in der Gegenwart verstärkt für die RAF und die Mythen, die sich um Baader-Meinhof-Ensslin gebildet haben. Bereits unmittelbar nach dem »Deutschen Herbst« 1977 stellten Regisseure wie Volker Schlöndorff und Rainer Werner Fassbinder oder Autoren wie Heinrich Böll, den von den Medien verbreiteten Bildern der »Baader-Meinhof-Bande« eigene, differenzierte Entwürfe gegenüber. Inzwischen sind es die Kinder der RAF bzw.der 68iger-Generation, die sich kritisch mit den Zielen, Idealen und Utopien der Eltern auseinandersetzen. Der Band beschäftigt sich sowohl mit literarischen und filmischen als auch mit künstlerischen Produktionen von 1977 bis heute. Die Spannbreite reicht dabei von aktuellen Theaterinszenierungen wie »Ulrike Maria Stuart« (Jelinek 2006) über Kino- und Dokumentar-filme wie »Deutschland im Herbst« (1977/78), »Die dritte Genera-tion« (Fassbinder 1979) oder »Black Box BRD« (Veiel 2000) bis zu Texten von Rainald Goetz, Thomas Meinecke und Leander Scholz. Auch künstlerische Arbeiten von Gerhard Richter oder Hans-Peter Feldmann sind Gegenstand der NachBilder.
2008, 300 pag., Euro 25,9
Böhlau, Köln, ISBN 9783412200770


This page last updated on: 13-1-2015